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Dienstag, 20. März 2012

Sind Träume nur Schäume?

Ich bin auf dem Weg zur Arbeit. Es ist noch dunkel. Auf dem Barfüsserplatz sieht es aus wie während eines Morgenstreichs, einfach ohne Laternen. Alles ist dunkel, aber auf einer Bühne spielt eine Guggenmusik, die Musiker sind schwarz gekleidet.


Ich denke mir noch: „Komisch, das ist ja voll an mir vorbei gegangen. Gott sei dank hat jemand im Geschäft daran gedacht die Lichter zu löschen. Warum muss ich heute eigentlich arbeiten?“

Ich betrete das Gebäude und laufe zuerst mal in ein falsches Büro, welches aussieht wie mein letzter Arbeitsplatz. Ich bin froh, dass mich keiner bei dem Fauxpas erwischt hat und wundere mich, dass ich immer noch die Zugangsberechtigung für die Räume habe.

Dann steige ich in den Lift. Mir fällt auf, dass der Lift grösser ist als sonst. Dann überlege ich in welches Stockwerk ich eigentlich muss. Dann denke ich, dass ich das ja eigentlich wissen müsste, wenn ich jeden Tag zur Arbeit gehe. (Diese Gedanken spreche ich laut aus) Und auf einmal wird mir klar, dass alles nur ein Traum ist. In dem Lift hat es einen Spiegel, ich sehe hinein und sehe mich ganz klar und deutlich, wie wenn ich wach wäre. Ich denke laut. „Hm, krass. Ich dachte immer man könnte sich im Traum nicht dermassen detailliert im Spiegel anschauen…“ Ich hauche gegen den Spiegel und bin erstaunt wie realistisch das alles aussieht und wie es sich anfühlt.

Ich nehme mir vor den Traum für meine Zwecke zu nutzen, fahre dann aber aus Neugierde mal in den dritten Stock. Doch dann wird alles komisch, total enttäuschend weil ich merke, dass ich zwar bewusst träume aber so realistisch, dass ich nichts beeinflussen kann.



Montag, 17. Oktober 2011

Schwarzes Loch

Ich sitze in einem Büro mit einer (auch in der realen Welt existierenden) Kollegin. Mir ist ein wenig schummerig vor den Augen, weil mein Kreislauf etwas geschwächt ist. Ich greife zum Telefon und möchte jemanden holen, der mich ablöst. Auf einmal erhalte ich einen elektrischen Schlag. Auf dem Display des Telefons steht in blinkenden Buchstaben „Alarm“ geschrieben. Meine Kollegin reist mir das Telefon aus den Händen und sagt: „Oh je, eine Reanimationsmassnahme. Du hattest einen Herzinfarkt!“ Ich probiere ihr klar zu machen, dass ich keinen Herzinfarkt hatte, sondern das Telefon eine Fehlfunktion. Ich verlasse den Raum, denn ich weiss, dass dies eine Kündigung zur Folge haben wird. Schwache und kranke Mitarbeiter werden nicht geduldet.
Ich bin auf einmal in einem Raum. Ich weiss dass ich – aufgrund der vorsehenden Kündigung – etwas Verbotenes tue. Vor mir steht ein komplexer Apparat. Ich gebe irgendwelche Daten (Raum-Zeitkoordinaten, Hitze, Biometrische Eckdaten etc.) ein. Dann werde ich gescannt (blauer breiter Strahl) danach fängt ein Laser an meinen Körper (auf subatomarer Ebne) zu zersetzen. Ich weiss, dass diese Prozedur nicht weh machen sollte, dennoch spüre ich einen Schmerz (besonders bei den Knien) Ich weiss, dass das ganze hochexperimentell ist und offiziell noch nie an einem Menschen ausprobiert wurde. Ich weiss auch, dass Subjekte, mit denen man das schon gemacht hat, verschwunden und (offiziell) nie mehr aufgetaucht sind.

Ich höre wie eine weiblich Stimme sagt:Raum ist dekontaminiert, Proxy ist geladen, Brücke wird geöffnet!“

Ich sehe wie sich vor mir der Raum zu krümmen beginnt. Die Zeit scheint langsamer zu verlaufen und aus ihrer linearen Bahn geworfen zu sein. Vor mir öffnet sich ein schwarzes Loch, welches durch ein elektronisches Feld kontrolliert wird. Das Feld erweitert sich und ich werde in das Loch hinein gezogen.

Auf einmal ist alles still. Es herrscht absolute Ruhe und Dunkelheit. Irgendwie fällt alles von mir ab. Und dann – sehr schwer zu beschreiben was ich geträumt habe- existiere ich für einen Augenblick nicht mehr!

Auf einmal plumpse ich irgendwo in einer Lagerhalle. Ich bin nackt und mein Körper ist von einer Art Schleim umgeben. Ich versuche aus der Lagerhalle zu entkommen und gerate dabei in einem Raum voller asiatisch aussehenden Arbeiterinnen. Sie tragen gelbe Schutzkleidung und sitzen an grossen Tischen, an denen sie etwas montieren.

Als ich den Raum betrete, scheinen sie erschrocken zu sein. Ihr Chef kommt zu mir, schreit mich an und buxiert mich in sein Büro. Er gibt mir eine Decke und sagt ich solle sitzen bleiben. Ich finde das sehr nett. Dann geht er zum telefonieren raus. Arbeiterinnen erhaschen sich durch die leicht geöffnete Türe einen Blick auf mich. Eine von ihnen sagt „Oh, schon wieder!“

Ich möchte nur noch den Schleim loswerden, Kleidung finden und flüchten…

Dienstag, 8. April 2008

Ist das unfair oder bin ich spiessig?

Ich bin im Büro am arbeiten, auf einmal haben wir einen Stromausfall.Im halbdunkeln sehe ich zwei Gestalten wie Sie an mein Pult rennen undetwas rausnehmen. Als Sie flüchten wollen, packe ich die eine Gestallt undreisse sie mit Gewalt an den langen Haaren zu Boden.Sie will sich davon machen und schleift sich in den Gang, dort geht dasLicht. Ich sehe dass es eine Frau bzw. ein Mädchen ist.In der Hand hält sie ein Bündel Checks der für wohltätige Zwecke bestimmtsind. Ich sage ihr sie soll mir die Checks unverzüglich wieder geben, aberda kommt auch schon ihr Komplize und reisst mich von ihr weg. EinArbeitskollege kommt vorbei und sagt ich solle das arme Mädchen loslassen.Ich frage ihn ob es ihm "ins Hirn geschissen hätte" und weise ihn auf dieChecks hin.Er sagt er kenne den Bruder des Mädchens und wiederholt immer ich solltenicht so einen Stress machen.In mir regt sich eine Mischung aus Wut, Verzweiflung und Trauer. Ich kannnicht verstehen wie er diese Ungerechtigkeit und Dreistigkeit auch nochgut heissen kann.Ich sage ihm dass die Checks für arbeitslose, alleinerziehende Müttergedacht sind und nicht für ein Paar Jugendliche die nur einen draufmachenwollen. Er sagt er wisse, dass das Mädchen keine einfache Jugend hat,darauf erwidere ich dass mir das scheissegal ist. Wenn sie Hilfe und Geldbraucht könne sie sich jederzeit während der regulären Bürozeiten an michwenden und ich würde ? sogar nach dem Ding hier ? versuchen ihr zu helfen.Er sieht es nicht ein. Unten im Gang sitzen Freunde der zwei Diebe undtrinken Bier. Mein Arbeitskollege setzt sich zu ihnen und redetschlichtend auf sie ein. Ich beginne zu weinen, zeige auf die Bierflaschenund frage ihn: "Das unterstützt Du also?" Er schaut mich an und zieht dieSchultern hoch und sagt: "Carina, die können doch auch nichts dafür!"Ich sage ihm wenn eine missliche Kindheit bei jedem als Entschuldigungdurchginge, würde ich ihm jetzt eine runterhauen und ungeschoren davonkommen, und frage ihn was er davon haltet.Dann träume ich zwar den Traum weiter, aber irgendwie mit einem Zeitsprungà la "2 Wochen zuvor..."

Montag, 21. Januar 2008

Kommunikation mit dem Unterbewusstsein

Traumsequenz:

Ich stehe ich einem Büro wo lauter bunte Ordner sind. Alle sind ordentlich beschriftet. Ich lese die Beschriftungen und fange an mir Notizen zu machen. Auf einmal wir mir klar, dass ich das alles nur Träume. Also geh ich zu den Ordnern, schlage Sie auf und lese was drin steht. Jemand kommt in das Büro. Ich kann mich nicht erinnern wer es ist. Ich schaue die Person an und sage: "Weisst Du, eigentlich dürfte es gar nicht sein dass ich das hier scharf lesen kann, denn ich träume und somit sollte eigentlich meine rechte Hirnhälfte inaktiv sein! Ich bin ein verdammter Freak, und jetzt rede ich schon mit mir selber. Du bist ich, du bist nicht real weil ich das hier nur träume, ich red grad mit mir selber! Und dann bin ich noch so dämlich und mache mir Notizen obwohl ich doch genau weiss dass ich morgen alles vergessen haben werde!"

Ich war von dem Traum so aufgebracht, dass ich wach geworden bin.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass mir die andere Person im Traum noch sagen wollt dass das was in den Ordnern steht sehr wichtig ist.

Montag, 18. Juni 2007

Das perfekte Leben

Der Traum beginnt so, dass ich in einem Lager bin wo eine ehemalige Schulkollegin arbeitet. Ich frage ob sie denn klar kommt mit den Arbeitsbedingungen und biete ihr einen Kaffee an. Sie sagt, dass sie zufrieden sei und sie momentan keinen Kaffe will. Ich gehe durch das Lager und bin beeindruckt wie riesig und ordentlich es ist. Dann komm ich in einen grossen Bürokomplex. Lustigerweise sitzen in den Büros alles alte Bekannte von mir. Manche sind auf dem Chefsessel, andere sind gerade dabei sich zu bewerben. Ich sehe viele Schulkollegen und ehemalige Arbeitskollegen, es macht mir Freude die Menschen nach so langer Zeit wieder mal zu sehen und ich bin gespannt wie sie auf mich reagieren werden. Ich finde es toll, dass ich bald mit allen zusammenarbeiten werde. Bei manchen geh ich hin, schreibe etwas auf einen Zettel und lege diesen der zuständigen Person auf den Tisch. Ich fühle mich absolut wohl und glücklich. Irgendwie bin ich auf der Suche nach einem alten bekannten, den ich schon lange wieder mal sehen wollte und der mich bei einem Projekt unterstützen soll, doch ich kann ihn nicht finden, weiss aber das er im Hause ist. Diese Person weiss aber nicht, dass ich auch in der Firma arbeite.

Ich betrete einen Laden der auch in dem Brüokomplex ist, eigentlich ist es so eine Art Einkaufmeile. Zuerst habe ich durch das Fenster geschaut und mir noch gedacht wie genial die neue Kollektion ist. Ich suche mir ein oranges Oberteil aus, mit einem Jeansrock, an dem ebenfalls orange Fransen hängen. Ich schau das Design an und sage dann zu mir selbst: "Das könnt glatt von mir sein." Ich beginne zu grinsen. (Zu diesem Zeitpunkt im Traum wusste ich nicht wieso, im Nachhinein wurde es mir bewusst.) Ich will zu Kasse gehen, doch dort ist niemand mehr. Irgendwie verfügt der Laden über ein System mit dem man auch einkaufen kann, wenn niemand anwesend ist. Ich will also gerade mit meiner schwarzen Kreditkarte bezahlen als der Alarm losgeht und so ne Obertunte mich schräg anmacht. Ich sage ihm er solle sich mal beruhigen, doch er fuchtelt nur wie wild mit den Armen rum, und hört mir gar nicht zu. Dann droht er, mich von der Hausinternen Sicherheit rausschmeissen zu lassen und mir Hausverbot zu erteilen. Ich sage er soll tun was er nicht lassen kann. Kurz darauf steht ein Kerl vor mir, breit wie ein Kühlschrank. Er begrüsst mich freundlich beim Namen und sagt dann zur Tunte: "Oje, wie schwachsinnig muss man denn sein, das ist Carina - ihr gehört doch der Laden!" Ich bin total entzückt, irgendwie überrascht und doch auch nicht. Auf einmal ergibt alles einen Sinn. Ich checke dass alles, der Bürokomplex, die Mitarbeiter, die Kleider ... einfach alles mir gehört. Jetzt weiss ich auch wieder was für ein Projekt ich mit meinem Bekannten auf die Beine stellen will... es ist zur Seigerung der Mitarbeiterzufriedenheit. Irgenwie fühle ich einen Stolz so viel macht zu besitzen udn doch nicht abgehoben zu sein. Ich suche den Bekanten und sehe ihn vor mir um die Ecke abbiegen. Ich folge ihm, doch er rennt davon. Ich renne ihm nach und er scheint - total in Panik - vor mir zu flüchten. Als er die Strasse überqueren will, hält ihn ein Mitarbeiter gerade noch davon ab von einem LKW überfahren zu werden. Obwohl ich wütend auf meinen Bekannten bin, - was rennt der Depp auch weg, wenn ich mit ihm reden will - biete ich ihm von meinem Chauffeur mit der Limousine nach hause Chauffiert zu werden. Er schaut mich erschreckt an und meint er müsse aber auf Zürich, ich sage: "Ach Smarty, das ist doch gar kein Problem, schliesslich wärst Du meinetwegen beinahe die rechte Hand vom Lieben Gott geworden." Auf einmal höre ich jemand sagen: "Du Carinaaaaa, des isch nid de Smarty, des isch sei Brudaa." Ich schau den vermeintlichen Smarty an, und erst jetzt fällt es mir auch auf. Ich laufe einige Schritte weg und fange dann wie blöd an zu lachen. Ich leg mich hin und halte mir den Bauch vor lauter lachen. Ich bin irgendwie überrascht wie cool ich das aufnehme und freue mich ein so gelassener Mensch zu sein. Ich sage dem Fahrer er soll doch für unterwegs noch ne Flasche Champagner für Smartys Bruder köpfen und verabschiede mich dann von ihm. Auf einmal steht mein vermeintlicher Assistent vor mir. Er sagt er hätte einen Termin mit Smarty vereinbaren können und wir träfen uns um 15:30 Uhr.
Ich fühle mich richtig erleichtert.

So erleichtert, dass ich vor lauter Freude aufwache. Ich habe Durst und denke mir aber: Wenn noch vor halb 5 ist steh ich auf, sonst muss das mit dem Trinken warten. Ich bin fast schon euphorisch als ich sehe, dass knapp nach 2 ist und ich bemerke dass ich bereits super ausgeruht bin. Ich steh auf trinke was, Lüfte kurz das Schlafzimmer und entschlummere dann abermals.

Ich träume weiter. In den 10 Minuten Wachsein, ist in der Traumwelt ca. eine halbe Stunde vergangen. Ich und Smarty sitzen irgendwo in einem japanischen Garten. Wie sich im Gespräch herausstellt sind wir dort gelandet, weil ich es dort - der Ruhe wegen - am schönsten finde und Smarty, wie könnte es auch anders sein, schätzt sowieso ein einzigartige und spezielle.
Wir unterhalten uns über die Zukunft und er sagt, dass er bewundere wie weit ich bereits gekommen bin und ich mir sicher sein könne, dass alles nur noch besser wird. Ich fühle mich geschmeichelt. Wir laufen noch mal zusammen durch den ganzen Bürokomplex und er fragt wie es mir dabei geht all die vertrauten Menschen glücklich arbeiten zu sehen. Doch bevor ich ihm eine Antwort geben kann wache ich auf.