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Dienstag, 3. April 2012

Das Gespenst aus dem Mülleimer

Ich bin in einem Ausbildungsprogramm bei dem nur Frauen teilnehmen. Man unterrichtet uns in Kampftechniken, Überlebenstraining aber auch in Standarttänzen, Modelling etc. Neben mir sind alle Frauen Models – eine davon erkenne ich als Micaela Schäfer (Dschungelcamp).

Ich frage mich die ganze Zeit was ich hier mit den Frauen mache und bin total verunsichert wenn ich sie ansehe, weil sie so fit und schön sind und ich weiss, dass ich da eigentlich voll nicht mithalten kann.

Ich stehe in einem Keller, der mit Spiegeln und Stangen an den Wänden wie ein Tanzstudio eingerichtet ist. Es ist aber nicht sehr gemütlich und eher klein. Jorge (Germanys Next Top Model) ist unser Trainer. Ich wurde in ein Spezialtraining geschickt weil mein Hüftschwung angeblich ungenügend ist. Insgeheim denke ich mir: „Pfff, ich hab wenigstens Hüften. Und wenn ich was von dem kann was wir hier lernen, dann ist es tanzen!“

Als uns Jorge erklärt, dass es hier um Lateinamerikanische Standarttänze geht, denke ich :“Naja, wenn ich den Kurs durch hab, dann hat es sich wenigstens ein bisschen gelohnt hier her zu kommen.“

Das Training beginnt.

Auf einmal hören wir ein Baby weinen. Das weinen ist laut, es klingt irgendwie verzweifelt. Als es immer lauter wird und nicht aufhört, vermutet Jorge, dass das Baby draussen irgendwo in der Nähe sein muss. Ich gehe in die Richtung aus der das Weinen kommt und sage: „Jorge, das kommt nicht von draussen, das kommt von hier drin!“

Auf einmal starren alle wie gebannt auf den Mülleimer der in einer Ecke steht. Jorge geht hin und macht den Mülleimer auf. Plötzlich fliegt ihm ganz viel Ungeziefer entgegen. Aber man hört das Baby immer noch schreien. Ich sage ihm: „Jorge, da muss ich jemand einen schlechten Spass erlaubt haben, sowas kann ein Baby nicht überlebt haben, da ist sicher ein Tonband versteckt!“ Jorge, kurz vorm erbrechen, stochert weiter im Müll rum. Es kommt immer mehr Ungeziefer raus.

Auf einmal kommt ein tiefes, böse klingendes Lachen aus dem Mülleimer. Ein grosser grauer Kopf (wie von einem Geist) kommt aus dem Mülleimer geschwebt und fliegt – mit dem ganzen Ungeziefer um sich – um uns rum.

Die meisten Mädchen rennen weg, einige bleiben vor Schreck stehen und wieder andere versuchen zu flüchten, schaffen es aber nicht, weil „der Kopf“ ihnen den Weg versperrt.

Intuitiv hebe ich die Hand und schreie :“Weiche Satan – weiche!“

Mit diesen Worten ziehe ich die volle Aufmerksamkeit des Schreckgespenstes auf mich. Es fliegt um mich rum und versucht mich raus zu treiben. Ich bleibe aber stur und berühre das Ding dabei en paar mal ungewollt. Es fühlt sich einfach nur eklig an.

Hinter mir geht auf einmal die Türe auf und jemand schreit: „Carina, komm! Komm da raus!!!“

Ich laufe nach draussen. Da steht Marshall (How i met your Mother) und fragt mich was denn los ist und warum alle Mädels so verängstigt sind. Als er das Schreckgespenst sieht, nimmt dieses augenblicklich seine Gestalt an.

Ich schreie: „Nein! Nein! Nein! Das darf nicht sein, ich bin stärker als Du!“ Ich halte meine Handflächen so, dass sie nach oben schauen. In dem Moment fängt es an fest zu regnen. Marshall rennt durch den Regen und fragt mich was bzw. wie ich das denn mache.

Ich sehe, dass er auf einmal grau ist, wie aus einem schwarz weiss Film. Das Gespenst fliegt noch immer rum. Der Regen scheint ihn zwar zu stören, aber es macht ihm nicht wirklich viel.

Ich schaue in den Himmel und bitte um Hilfe (noch mehr Regen?), in dem Moment schüttet es aus Eimern. Es ist als würde uns eine Welle von oben erfassen.

… dann bin ich aufgewacht.





Samstag, 22. August 2009

Leonhart Dean Elvis

Ein verrückter Traum!

Ich bin Mitglied einer Burlesque Tanztruppe.

Erste Szene:
Ich sitze, aufreizend angezogen, vor einem Spiegel und schminke mich. Um mich herum sind überall Frauen die sich stylen. Wir reden über dies und jenes. Alle scheinen wegen des kurz bevorstehenden Auftritts ein wenig nervös zu sein.

Zweite Szene:
Eine Truppe von Frauen rennt aus einem Reisebus. Alle sind wie Nonnen gekleidet, nur mit nicht ganz so viel Stoff und haben knallrote Lippen. Es ist wieder die Burlesquetruppe. Ich, auch so gekleidet und zurecht gemacht, hinke den Frauen etwas hinterher weil mein Kleid nicht richtig zu ist.

Dritte Szene:
Wir stehen vor einer Bühne (Festival?) und sehen einer Band beim Auftritt zu. Auf einmal bemerke ich, dass eine Frau im Team das Outfit gewechselt hat, du deswegen mit der Chefin im Clinch liegt. Ich gehe zu den beiden hin und versuche zu vermitteln. Ich bitte die Frau doch das knappe Outfit anzuziehen und sage ihr dass sie darin bestimmt toll aussehen wird.
Dann fängt sie an zu weinen, hebt ihr Shirt und zeigt uns dass sie schwanger ist.

Vierte Szene:
Wir sitzen im Garten und überlegen uns gemeinsam wie das Kind heissen soll. Die Frau ist bereits hochschwanger. Wir reden darüber wie der Charakter des Kindes wohl sein wird, und schon ganz schnell steht fest, dass der kleine mal Leonhart heissen wird. Ich sage ihr dass ich „Dean“ auch noch schön finde. Dann meint sie: „Kannst ihn auch gleich „Elvis“ nennen.“ Ich mache Spässchen: „Leo Dean Elvis Rocco Luciano Melvin Sebastian Iwan Cäsar Mikail ???“ Sie meint das arme Kind wär dann immer der verarschte beim Formular ausfüllen. Wir einigen uns auf „Leonhart Dean Elvis“ als Vornamen.

Fünfte Szene:
(Von hier an herrscht ein chronoLOGISCHES Durcheinander)

Ich treffe, nach langer Zeit, den Vater von Leo. Er freut sich mich zu sehen. Der kleine springt mir sofort in die Arme und schmiegt sich an mich. Sein Vater ist total überrascht, weil der Junge sonst sehr scheu ist und Menschen meidet.


Sechste Szene:
Leo ist gerad neu auf der Welt. Er liegt seiner Mutter in den Armen und weint. Sie gibt ihn mir zum halten und auf einmal ist er ganz ruhig uns schläft ein.

Siebte Szene:
Leo ist ca. 3 Jahre alt und spielt bei mir in der Küche. Er findet einen Kaffeepad am Boden, hebt ihn auf und schiebt voll Panik. Ich frage was los sei. Er brüllt nur :“Sprenstoff, das ist Sprennstoff – C4!“ Ich bin total überrascht über den Wortschatz und dass er die Bedeutung von Sprengstoff kennt. Mit grösster Mühe kann ich ihn beruhigen. Ich frage seine Mutter woher er wohl diese Phobie hat, und warum das Kind schon weiss was C4 ist, doch sie ist genauso überrascht und hat keine Ahnung.

Dann herrscht einen Moment lang stille in der Küche.

Die Mutter schaut nachdenklich an die Küchendecke und sagt dann leise: „Vielleicht erinnert er sich.“ Ich frage woran sich der Junge erinnern soll. „An sein letzts Leben. Schau Carina, die ganze Geburt des Jungen war ein Wunder und Ihr hattet von Anfang an eine enge Verbindung zueinander. Der Junge liebte dich schon bevor er dich kannte.. Du wolltest ihm unbedingt den Namen „Dean „geben. Mein Grossvater hiess Dean er war Sprengstoffexperte im Krieg….“