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Sonntag, 1. Dezember 2013

Schrei II

Ich bin mit einem Mann am plaudern, während wir durch ein Gebäude gehen.
Wahrscheinlich sind wir Arbeitskollegen. Ich muss ganz dringend aufs Klo. Er sagt, er würde der guten Etikette halber nun abbiegen und läuft lächeln in eine andere Richtung. Ich stehe vor eine Türe, die sich gerade öffnet weil eine Frau raus kommt. Ich drängle mich rein und denke selber noch "das war nicht grad die feine englische Art". Die Frau kam grad aus dem Klo. Nun bin ich in der Klo Kabine und finde das Schloss nicht. Die Frau von eben hat das wohl mitbekommen und sagt: "Es ist weiter oben!" Dann brummelt sie noch irgendwas von wegen "erst drängeln und dann nicht mal die Türe zumachen können". Ich sehe das Schloss, ziehe die Türe ganz zu und merke, dass sie zu kurz ist, daher noch ein deutlicher Spalt zu sehen ist, wenn sie geschlossen ist.

Dann fange ich total hysterisch an zu schreiben. Ich kann mich einfach nicht beruhigen.
Ich schreie wie eine irre.
Irgendwann kommt mal eine gute Freundin rein und schaut mich total besorgt an.
Sie fragt: "Carina, was ist denn los? Was ist passiert?"
Ich möchte ihr so gerne Antwort geben, doch ich schreie einfach weiter.

Szenenwechsel.

Eine Blende bzw. ein Szenenwechsel wie einem Film.
Ich sitze auf einem Sofa und beobachte wie jemand offensichtlich mit einem Psychiater oder so über meine Situation spricht.
Durch die grossen Fenster kann ich sehen, dass draussen ein schöner Herbsttag ist.

Die Psychiaterin sagt: "Sie ist nicht verrückt! Sie hat wohl ein Trauma von dem wir nicht wissen woher es rührt. Ich möchte sie nicht in eine Anstalt einweisen. Aber ich kenne da ein sehr schönes Heim in dem hauptsächlich Alzheimer Patienten gepflegt werden. Ich denke sie wird sich dort wohl fühlen."

Szenenwechsel.

Ich sitze in einem Walt/Park. Es ist offensichtlich der Park des Heimes in das ich eingeliefert wurde.
Neben mir die Freundin die mich auf dem Klo gefunden hat.
Ich bin traurig, weine und wiederhole immer wieder die Sätze: "Es tut mir so leid. Alles wird wieder gut. Mir geht's bald besser. Ich verspreche es. Alles wird wieder gut. Ich werde wieder ok sein."
Dann sehe ich wie sich ein Sohn liebevoll von seinem kranken Vater verabschiedet. Und das macht mich noch trauriger. Ich wiederhole immer wieder die Sätze, weiss aber nicht ob ich wirklich dran glauben kann.
Ich fühle mich sehr traurig.

Dienstag, 28. Februar 2012

Vom Traum zum Alptraum

Ich bin mit einem meiner besten Freunde unterwegs, wir machen einen Ausflug. Ich sage ihm, dass ich es toll finde, dass wir wieder mal so richtig Zeit miteinander verbringen können. Wir laufen eine wenig befahrene Strasse entlang. Ein Nachbar vom ihm kommt mit seinem Auto vorbei und fragt ob er uns ein Stückchen mitnehmen soll. Er müsse sowieso an "diesen Ort". Ich frage meinen Freund was der Nachbar gemeint hat, dann sagt er: "Oh, Stimmt. Der spezielle Ort. Ich hab da was gefunden, das musst Du Dir ansehen." Wir fahren also dorthin. Der Nachbar ist ein etwas älterer, gut gepflegter Mann mit der schlechten Angewohnheit im Auto zu rauchen.


Als wir "dort" angekommen sind. Stehe ich vor einem schönen blauen Gebirgsfluss. Das Wasser sprudelt und vermittelt einem sofort Vitalität und Frieden. Ich schaue in die Richtung aus der das Wasser kommt und denke noch (wie in letzter Zeit öfters in meinen Träumen) "Oh, ich muss ein Foto machen, das sieht ja wirklich toll aus.“ Dann sage ich aber meinem Freund, dass ich nicht weiter dem Fluss Richtung Quelle folgen kann, da sonst meine Füsse nass würden und wir ja gar nicht für den Trip ausgerüstet seien. Er sagt ist ok, er wollte es mir nur mal zeigen. Ich denke mir: "Ok, wenn ich schon da bin, dann mach ich jetzt doch mal ein Foto uns stelle es auf Facebook, vielleicht kommt ja mal jemand mit mir hier her um das ganze genauer zu erkunden“


 Ich dem Moment in dem ich das Handy in der Hand habe fängt es an zu regnen. Ich bin auf einmal total wo anders (realisiere das aber im Traum nicht) Ich befinde mich in einer Tempelruine die kein Dach mehr hat. Vor mir ist ein Hügel auf dem es lauter Vogelkäfige hat. Alles ist zu gewuchert mit Pflanzen. Ich bin immer noch dabei das Foto schiessen zu wollen, doch das Display wird ganz nass. Ich drücke auf den Auslöser und habe 2 Ratten auf dem Bildschirm (Zoom). Ich frage mich wo all das Vieh auf einmal herkommt, denk mir, dass es "hier" aber wohl so üblich ist. Dann zerrt mich mein Freund am Ärmel und meint wir müssen jetzt gehen.




Ich drehe mich um und stehe auf einmal in einer Bahnhofshalle wo das Auto des Nachbarn geparkt zu sein scheint. Ich bin gerade dabei einzusteigen, als ich bemerke, dass das rings um uns herum keine Menschen sondern Zombies sind. Mein Freund holt noch den Nachbarn, doch dieser ist auf einmal ein anderer; Dick, ungepflegt und etwas zurückgeblieben. Ich sage sie sollen so schnell wie möglich einsteigen, doch der Nachbar scheint nun auch noch am Bein verletzt zu sein. Er beeilt sich zwar, aber er scheint die bedrohliche Situation nicht zu kapieren. Die Zombies kommen näher, und noch sind alle Autotüren offen. Ich schreie den Männern zu sie sollen sich beeilen. Dann sag ich dem Freund er soll den Nachbarn einfach hinten ins Auto werfen und das Auto fahren. Auf einmal fahren wir los. Jetzt sitzt jemand ganz anderes am Steuer (irgendwie der Nachbar... komisch zu beschreiben) Er fährt ganz langsam (ca. Tempo 10), setzt den Blinker und versucht ganz behutsam durch die Zombies - die uns weiterhin angreifen - durchzukommen. Ich schreie er solle verdammt nochmal Gas geben. Er sagt:" Aber die Leute...!" Ich schreie:" Das sind Zombies, gottverdammte Untote, die kann man nicht mehr töten, die sind schon tot und nun fahr!!!" ... dann bin ich aufgewacht.


Donnerstag, 15. September 2011

Morgendämmerung

Ich laufe mit einer Freundin über eine Art Viadukt oder Brücke. Rechts und links von uns hat es Wunderschöne Häuser im orientalischen Stil. Die Häuser sind Rot und Orange, teils mit Gold verziert und teils mit Edelsteinen. Fast schon ein bisschen kitschig (Europaparkstil). Der Himmel ist ganz blau und es fällt ein sanftes Licht auf die Dächer. Ich betrachte die ganze Szenerie und finde es einfach nur wunderschöne. Ich drehe mich zu der Freundin um und sage: „Ou, ich hab meinen Fotoapparat vergessen, kann ich Deinen haben?“ ohne eine Pause füge ich dann aber an „Nein, lass stecken. Das hier ist nur ein Traum, davon kann ich kein Foto machen. Schade. Ich kann mir nur merken wie schön es hier ist. Ich wünschte ich könnte das mit Dir teilen, aber auch Du bist nur Teil meines Traumes, und somit bin ich der einzige Mensch der diese Schönheit erfährt. Es wäre lustig, wenn ich Dich dazu bringen könnte das Selbe zur Träumen dann können wir, wenn wir wach sind darüber reden…. Doch nein, auch das ist so ein Gedanke, der nur einem träumenden einfallen kann….!“ Ich schaue wieder in die Landschaft und probiere das Bild in mir aufzusaugen, doch es macht mich so traurig, dass ich aufwache.

Sonntag, 23. Dezember 2007

Luxus

Der Traum beginnt damit, dass ich einer Arbeitskollegin und einem Arbeitskollegen meine Wohnung bzw. mein Schlafzimmer zeige. Im Schlafzimmer sind 3 Dojos, in denen Männer Kampfsportarten üben. In der ersten Halle erkenne ich Karatekämpfer, in der zweiten Krav Maga Kämpfer und im dritten Teil sind Boxer. Im vierten und hintersten Teil des Raumes steht mein riesiges, rundes Bett. Das Dach über dem Bett ist aus Glas. Meine Kollegen bestaunen das ganze, und ich setze noch einen drauf ich dem ich sage:" Ich möcht’ den Himmel sehn!" Daraufhin öffnen sich die kleinen Fenster über meinem Bett. Ich erkläre meinen Kollegen, dass das ganze Haus verkabelt und sprachgesteuert ist. Dann sage ich:" Dem Himmel so nah, doch nicht genug." und daraufhin öffnet sich auch noch das Runde Fenster welches Direkt über meinem Bett ist.

In der nächsten Szene sind wir auf meinem Vergnügungspark. Wir sitzen in einer Bahn und ich zeige meinen Kollegen stolz, dass alles mit Solarzellen betrieben ist.

Dann gehen wir wieder ins Haus. Im Keller hat es Katzen, die gehören aber nicht mir, sonder einer meiner Angestellten. Wir gehen rauf und oben hat es Gäste WCs, die aussehen wie die in den Stadien. Vor dem Gästeklo hat es auch eine Dame welche dafür sorgt, dass immer alles schön ordentlich und sauber ist. Ich sage meinen Arbeitskollegen, dass ich gerne kurz duschen würde und frage ob sie dann auch wollen, aber sie verneinen. Ich mache mir kurz frisch und verlange nach einem frischen Hemd. Die Angestellte bringt mir jedoch ein schmutziges weisses Hemd, ich reklamiere und das zweite Hemd das sie mir bringt ist auch schmutzig. Das kommt mir sehr komisch vor und macht ich auch ein wenig ärgerlich. Das dritte Hemd ist dann sauber.

Szenenwechsel.

Ich sitze in (m)einem Restaurant. Jemand kommt zu mir an den Tisch und klaut frech den ganzen Hummer von der Platte. Ich sage dem Sicherheitsdienst bescheid. Der hält einen Mann beim Ausgang auf, doch es ist der falsche. Der Sicherheitsdienst meldet mir sie hätten einen Terroristen mit haufenweise C4 am Körper gefasst. Ich schaue auf einen Überwachungsmonitor und sehe wie sich der Typ von den Sicherheitsleuten losreissen kann und zurück ins Restaurant rennt. Dann steht der Typ auf einmal mitten im Restaurant und will wissen wer ihn verpfiffen hat. Ich sage nichts. Er holt eine Waffe raus und ich überlege einen Moment lang was ich tun soll. Dann nimmt er eine Frau als Geisel und droht sie abzuknallen, wenn sich nicht sofort der Verräter meldet. Ich sage, ohne zu zögern, dass ich es war. Daraufhin läuft alles wie in Zeitlupe ab, ich sehe wie er die Waffe auf mich richtet, den Abzug spannt ... und in dem Moment in dem er abdrücken will wird er von einem Gast im Restaurant von hinten erschossen.

Ich bin total froh und erst jetzt wird mir richtig Bewusst dass es mein Restaurant ist und die Leute einflussreiche Bekannte und Sicherheitsleute sind.

Ich will aus dem Restaurant raus, doch auf einmal steht dieser Typ wieder vor mir, aus seinem Gesicht wurde eine Fratze, er sieht aus wie ein Dämon. Ich komme kaum an ihm vorbei, schon steht er wieder vor mir. Er will um jeden Preis verhindern dass ich das Restaurant verlasse. Jedes Mal wenn ich niederschlage steht er wieder an einem anderen Ort vor mir und er wird jedes Mal dicker und stärker. Ich schaffe es knapp aus dem Fenster. Ich bin ca. im 3. Stock doch es hat versteckte Sicherheitsleinen, welche mir helfen einen schnellen Abgang zu machen.

Von jetzt an bin ich auf der Flucht. Ich gehe zurück in mein Haus. In dem Haus gibt es zig Geheimgänge und Verstecke.

Dort angekommen sehe ich wie Freunde und bekannte das Haus abreisen und Wertsachen mitnehmen. Ich treffe eine andere Arbeitskollegin die alle befehligt und total böse wirkend alles vernichtet was mir lieb und heilig ist. Ich kann mich so hinstellen, dass sie mich nicht erkennt. Dann treffe ich den Arbeitskollegen vom Anfang des Traumes. Ich frage ihn total traurig: "Was machst Du denn da ? Wie kannst Du bei so was nur mitmachen.... wie kannst Du mir das antun?" Er sieht mich voller Schuld und Traurigkeit an und meinte das all mein Reichtum zu verlockend gewesen wäre, er hätte doch sonst nie was gehabt.

Ich halte seine Hand und schau ihm in die Augen: "Alles was Du siehst, alles was Du begehrst, alles was Du Dir wünschst hätte ich Dir gegeben, hättest Du nur darum gebeten!"

Ich merke dass ich ungewollt die Aufmerksamkeit auf mich gezogen habe und muss so schnell wie möglich aus dem Haus. Auf einmal läuft mir Ryu entgegen mit einem Helm auf dem Kopf und zwei kleinen Klapperschlangen in den Händen. Er will gerade in den Server Raum. Ich frage ihn was das soll und er meint er würde "denen" alle Daten geben die Sie haben wollen. Ich sage ihm dass ich sehr enttäuscht, gekränkt und entsetzt bin und frage ihn warum er das tut, doch er sagt nur er müsse jetzt gehen. Ich sage ihm dass kein Hacker dieser Welt je meine Codes gehackt habe und es unmöglich sei es ohne meine Hilfe zu schaffen. Dann zeigt Ryu auf den komischen Helm den er anhat und meint er werde das System direkt mit seinem Hirn anzapfen. Ich sage ihm, dass es ihn garantiert umbringen wird und er murmelt daraufhin nur was von Opfer bringen. Ich möchte ihn retten, doch dann rennt er in den Serverraum und ich sehe wie eine Klapperschlange, die so gross ist wie er, hinter ihm steht und ihn vergiftet. Ich flüchte. Total verwirrt lauf ich in der Gegend rum. Auf einmal kommt ein Skater, klaut mir meinen Ring und macht ihn kaputt. Ich denke mir, na super. Geld kann ich keines rauslassen, sonst orten sie mich und die Wertgegenstände sind nun auch weg. Ich habe die Schnauze voll und will nur noch weg, doch dann kommt der Skater zurück und zeigt mir den Ring den er mir zuvor gestohlen hat. Er hat ihn kaputt gemacht und ich sehe, dass sich im inneren ein Sender befunden hat. Ich kapiere, dass der Skater ein Freund ist.

Dann fasse ich neuen Kampfgeist und geh zurück in die Wohnung, verjage alle Leute und will gerade das System neu hochfahren als 3 Dämonen auf mich zukommen und beginnen mich zu attackieren. Der eine Dämon hat was von dem Bösen aus Hellboy, er schmettert mir immerzu schleuderte und eiserne Gegenstände entgegen. Der Zweite Dämon ist der aus dem Restaurant und der dritte Dämon ist ätzend wenn man ihn berührt. Ich kämpfe mir aller Kraft gegen diese Kreaturen und ich schlage mich gut. Relativ schnell mal habe ich den Aetzedämon erledigt. Dann kill ich , mit den Wurfsternen die mir Dämon Nr. 1 entgegenschleudert den Dämon aus dem Restaurant. Es bleibt also nur noch einer übrig, doch der wir immer schneller und kommt mir immer näher. Dann seh ich die Arbeitskollegin vom Anfang des Traumes. Sie sagt zu mir:" Glaub an dich! Deine Kraft und dein Reichtum kommen aus Deinem Herzen!" Ich sehe sie an und bewundere ihre Weissheit. Ich danke ihr und auf einmal verwandelt sie sich in helles Licht und schwächt somit den Dämon, ich bin so baff.... doch dann merke ich dass ich auch ganz helles Licht ausstrahle und der Dämon zerfällt in tausend kleine Stücke.

Alles ist friedlich. Ich fühle mich fei und total Geborgen.

Szenenwechsel.

Ich bin auf einem Trainingsgelände und trainiere Kampfsport. Ich sage ich brauche eine Pause um lege mich spasseshalber auf einen muskelbepackten Typen am Rande des Feldes, er küsst mich auf die Wange und fängt an zu lachen.

Mir wird klar dass ich die ganze Zeit auf diesen Kampf vorbereitet war und immer einen Schutzengel bzw. meine Schutztruppen um mich hatte.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Phasenverschiebung

Ich renne durch einen Dschungel bis ich in eine Höhle komme. Ich bin in Eile. Hinter mir ist auf einmal ein T-Rex, ich habe schreckliche Angst dass er mich erwischen könnte, doch in meinem Kopf ist nur ein Gedanke: "Ich muss das Rätsel lösen!" Ich sehe eine ca. 2.5 Meter grosse leuchtende, oszillierende Kugel neben mir. Aus irgendeinem Grund renne ich aber weiter in die Höhle, weil ich dort wohl eine Antwort auf meine Frage erwarte. Auf einmal steht jemand bei der Kugel und macht was. Zuerst verliert die Kugel an Leuchtkraft und bewegt sich nicht mehr, doch dann gibt sie einen sehr hohen Ton von sich - als würde Sie sich mit Energie laden - und beginnt ganz hell zu leuchten. Die Kugel bewegt sich so stark, dass die Erde anfängt zu beben. Ich denke mir: "Na toll, das hätte ich auch noch fertig gebracht". Mir fallen erst jetzt die anderen auf, die mich auf meinem Weg begleiteten. Wir sind wohl ein Team. Intuitiv schreie die Leute an sie sollen zur Kugel rennen.Auf einmal sehe ich wie sich alles um uns verändert. Es ist als würden wir rasend schnell durch die Zeit reisen. Doch was ist schon rasend schnell wenn die Zeit relativ ist?
Auf einmal sind wir in einer Höhle. Eigentlich wäre sie unter Wasser gesetzt, doch der Druck des Energieschildes welches die Kugel umgibt ist so gross, dass wir nicht nass werden. Aus der Kugel kommen auf einmal rote Schläuche aus denen Sauerstoff dringt. Ich weise die Leute an die Schläuche so einzustellen, dass der Sauerstoff in den Raum fliesst.
Stille.
Es ist dunkel und ich küsse jemanden. Es ist Pensiero. Wir sind quasi eins. Ich fühle mich total verliebt und geborgen.
Geräusche drinen duch, es wird heller. Ich küsse Pensieros Bauchnabel und frage mich wie es dazu kommen konnte, dass wir uns so nah sind.

Ich frage ihn was passiert ist und er sagt wir hätten eine lange Reise gemacht.
Szenenwechsel.
Ich stehe in einem Haus das renoviert wird. Es hatte wohl einen Schimmelschaden. Das Haus wird mir geschenkt. Leute die mich treffen lächeln mich an. Alle sind mir äusserst wohl gesinnt.

Szenenwechsel.

Ich liege wieder bei Pensiero in den Armen. Jemand anderes aus unserem Team kommt rein und sagt wir seinen im ganzen nur 3 Minuten weg gewesen, doch um ca. 5 Monate physisch gealtert.

Ich überlege mir was wohl passiert ist und komme zu dem Schluss, dass es was mit einer Phasenverschiebung zu tun hat.

Die Welt wie wir sie kennen ist nur eine Illusion. Ein künstlich geschaffenes Konstrukt aus Raum und Zeit. Damit wir eine relative Zeit haben, benötigt es diese Kugeln die wie Reaktoren funktionieren. Damit diese aber von uns nicht beschädigt oder entdeckt werden können existieren sie in einer anderen Dimension. Durch ein Unglück in der Zukunft wurden die Phasen verschoben und alle Reaktoren ,bzw. der Reaktor in verschiedenen Zeiten, für uns sichtbar und beschädigt. Aus irgendeinem Grund gehörte ich zu den Leuten die sicherstellen sollten, dass das Unglück kein Feedback in der Vergangenheit auslöst - was ja aber eigentlich schon geschehen ist. Ein Paradoxum jagt das andere!

Nach dieser Erkenntnis frage ich mich aber immer noch warum ich in Pensieros Armen liege, denn all das - scheinbare Glück - ist nicht logisch erklärbar. Und warum Pensiero?

Auf einmal packt mich ein Verdacht. Habe ich wohl in meiner Zeit in der ich interdimensional unterwegs war, und an die ich mich kaum erinnern kann, an der Zeit und an meinem Schicksal rumgespielt. War ich wirklich so risikobereit.

Auf einmal fällt mir Ryu ein. Ich habe schon lange nichts mehr von Ryu - meinem besten Freund auf der Welt - gehört. Warum nicht?
Ich schaue Pensiero an und frage: Kennst Du Ryu? Er schaut mich an und sagt nie was von ihm gehört zu haben.
Ich werde panisch! Was wenn ich auch sein Schicksal verändert habe. Was wenn wir uns in dieser "Dimension" oder Auslegung der Wirklichkeit nicht befreundet sind?

Ich suche ihn und erreiche ihn daheim bei seiner Mutter. Was um Gotte Willen macht er noch dort? Warum lebt er noch zu Hause!?! Ich frage ihn ob er mich kenne und er sagt er könne sich noch schwach an mich erinnern. Ich sei doch diejenige die er mal mit einer Bekannten im Schwimmbad gesehen hat.

Ich beginne zu weinen und lege den Hörer auf.

Pensiero versteht zwar nicht was vor sich geht, tröstet mich aber ganz lieb.

Montag, 18. Juni 2007

Das perfekte Leben

Der Traum beginnt so, dass ich in einem Lager bin wo eine ehemalige Schulkollegin arbeitet. Ich frage ob sie denn klar kommt mit den Arbeitsbedingungen und biete ihr einen Kaffee an. Sie sagt, dass sie zufrieden sei und sie momentan keinen Kaffe will. Ich gehe durch das Lager und bin beeindruckt wie riesig und ordentlich es ist. Dann komm ich in einen grossen Bürokomplex. Lustigerweise sitzen in den Büros alles alte Bekannte von mir. Manche sind auf dem Chefsessel, andere sind gerade dabei sich zu bewerben. Ich sehe viele Schulkollegen und ehemalige Arbeitskollegen, es macht mir Freude die Menschen nach so langer Zeit wieder mal zu sehen und ich bin gespannt wie sie auf mich reagieren werden. Ich finde es toll, dass ich bald mit allen zusammenarbeiten werde. Bei manchen geh ich hin, schreibe etwas auf einen Zettel und lege diesen der zuständigen Person auf den Tisch. Ich fühle mich absolut wohl und glücklich. Irgendwie bin ich auf der Suche nach einem alten bekannten, den ich schon lange wieder mal sehen wollte und der mich bei einem Projekt unterstützen soll, doch ich kann ihn nicht finden, weiss aber das er im Hause ist. Diese Person weiss aber nicht, dass ich auch in der Firma arbeite.

Ich betrete einen Laden der auch in dem Brüokomplex ist, eigentlich ist es so eine Art Einkaufmeile. Zuerst habe ich durch das Fenster geschaut und mir noch gedacht wie genial die neue Kollektion ist. Ich suche mir ein oranges Oberteil aus, mit einem Jeansrock, an dem ebenfalls orange Fransen hängen. Ich schau das Design an und sage dann zu mir selbst: "Das könnt glatt von mir sein." Ich beginne zu grinsen. (Zu diesem Zeitpunkt im Traum wusste ich nicht wieso, im Nachhinein wurde es mir bewusst.) Ich will zu Kasse gehen, doch dort ist niemand mehr. Irgendwie verfügt der Laden über ein System mit dem man auch einkaufen kann, wenn niemand anwesend ist. Ich will also gerade mit meiner schwarzen Kreditkarte bezahlen als der Alarm losgeht und so ne Obertunte mich schräg anmacht. Ich sage ihm er solle sich mal beruhigen, doch er fuchtelt nur wie wild mit den Armen rum, und hört mir gar nicht zu. Dann droht er, mich von der Hausinternen Sicherheit rausschmeissen zu lassen und mir Hausverbot zu erteilen. Ich sage er soll tun was er nicht lassen kann. Kurz darauf steht ein Kerl vor mir, breit wie ein Kühlschrank. Er begrüsst mich freundlich beim Namen und sagt dann zur Tunte: "Oje, wie schwachsinnig muss man denn sein, das ist Carina - ihr gehört doch der Laden!" Ich bin total entzückt, irgendwie überrascht und doch auch nicht. Auf einmal ergibt alles einen Sinn. Ich checke dass alles, der Bürokomplex, die Mitarbeiter, die Kleider ... einfach alles mir gehört. Jetzt weiss ich auch wieder was für ein Projekt ich mit meinem Bekannten auf die Beine stellen will... es ist zur Seigerung der Mitarbeiterzufriedenheit. Irgenwie fühle ich einen Stolz so viel macht zu besitzen udn doch nicht abgehoben zu sein. Ich suche den Bekanten und sehe ihn vor mir um die Ecke abbiegen. Ich folge ihm, doch er rennt davon. Ich renne ihm nach und er scheint - total in Panik - vor mir zu flüchten. Als er die Strasse überqueren will, hält ihn ein Mitarbeiter gerade noch davon ab von einem LKW überfahren zu werden. Obwohl ich wütend auf meinen Bekannten bin, - was rennt der Depp auch weg, wenn ich mit ihm reden will - biete ich ihm von meinem Chauffeur mit der Limousine nach hause Chauffiert zu werden. Er schaut mich erschreckt an und meint er müsse aber auf Zürich, ich sage: "Ach Smarty, das ist doch gar kein Problem, schliesslich wärst Du meinetwegen beinahe die rechte Hand vom Lieben Gott geworden." Auf einmal höre ich jemand sagen: "Du Carinaaaaa, des isch nid de Smarty, des isch sei Brudaa." Ich schau den vermeintlichen Smarty an, und erst jetzt fällt es mir auch auf. Ich laufe einige Schritte weg und fange dann wie blöd an zu lachen. Ich leg mich hin und halte mir den Bauch vor lauter lachen. Ich bin irgendwie überrascht wie cool ich das aufnehme und freue mich ein so gelassener Mensch zu sein. Ich sage dem Fahrer er soll doch für unterwegs noch ne Flasche Champagner für Smartys Bruder köpfen und verabschiede mich dann von ihm. Auf einmal steht mein vermeintlicher Assistent vor mir. Er sagt er hätte einen Termin mit Smarty vereinbaren können und wir träfen uns um 15:30 Uhr.
Ich fühle mich richtig erleichtert.

So erleichtert, dass ich vor lauter Freude aufwache. Ich habe Durst und denke mir aber: Wenn noch vor halb 5 ist steh ich auf, sonst muss das mit dem Trinken warten. Ich bin fast schon euphorisch als ich sehe, dass knapp nach 2 ist und ich bemerke dass ich bereits super ausgeruht bin. Ich steh auf trinke was, Lüfte kurz das Schlafzimmer und entschlummere dann abermals.

Ich träume weiter. In den 10 Minuten Wachsein, ist in der Traumwelt ca. eine halbe Stunde vergangen. Ich und Smarty sitzen irgendwo in einem japanischen Garten. Wie sich im Gespräch herausstellt sind wir dort gelandet, weil ich es dort - der Ruhe wegen - am schönsten finde und Smarty, wie könnte es auch anders sein, schätzt sowieso ein einzigartige und spezielle.
Wir unterhalten uns über die Zukunft und er sagt, dass er bewundere wie weit ich bereits gekommen bin und ich mir sicher sein könne, dass alles nur noch besser wird. Ich fühle mich geschmeichelt. Wir laufen noch mal zusammen durch den ganzen Bürokomplex und er fragt wie es mir dabei geht all die vertrauten Menschen glücklich arbeiten zu sehen. Doch bevor ich ihm eine Antwort geben kann wache ich auf.