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Dienstag, 20. März 2012

Sind Träume nur Schäume?

Ich bin auf dem Weg zur Arbeit. Es ist noch dunkel. Auf dem Barfüsserplatz sieht es aus wie während eines Morgenstreichs, einfach ohne Laternen. Alles ist dunkel, aber auf einer Bühne spielt eine Guggenmusik, die Musiker sind schwarz gekleidet.


Ich denke mir noch: „Komisch, das ist ja voll an mir vorbei gegangen. Gott sei dank hat jemand im Geschäft daran gedacht die Lichter zu löschen. Warum muss ich heute eigentlich arbeiten?“

Ich betrete das Gebäude und laufe zuerst mal in ein falsches Büro, welches aussieht wie mein letzter Arbeitsplatz. Ich bin froh, dass mich keiner bei dem Fauxpas erwischt hat und wundere mich, dass ich immer noch die Zugangsberechtigung für die Räume habe.

Dann steige ich in den Lift. Mir fällt auf, dass der Lift grösser ist als sonst. Dann überlege ich in welches Stockwerk ich eigentlich muss. Dann denke ich, dass ich das ja eigentlich wissen müsste, wenn ich jeden Tag zur Arbeit gehe. (Diese Gedanken spreche ich laut aus) Und auf einmal wird mir klar, dass alles nur ein Traum ist. In dem Lift hat es einen Spiegel, ich sehe hinein und sehe mich ganz klar und deutlich, wie wenn ich wach wäre. Ich denke laut. „Hm, krass. Ich dachte immer man könnte sich im Traum nicht dermassen detailliert im Spiegel anschauen…“ Ich hauche gegen den Spiegel und bin erstaunt wie realistisch das alles aussieht und wie es sich anfühlt.

Ich nehme mir vor den Traum für meine Zwecke zu nutzen, fahre dann aber aus Neugierde mal in den dritten Stock. Doch dann wird alles komisch, total enttäuschend weil ich merke, dass ich zwar bewusst träume aber so realistisch, dass ich nichts beeinflussen kann.



Donnerstag, 15. Dezember 2011

Massenohnmacht

Erster Teil:

Eine riesen Party, alles wirr. Ich stehe stockbetrunken im Brautkleid in einem Gartenteich. Um mich herum bunte Lichter, Musik, Leute die Feiern.

Hab noch was dazwischen geträumt, kann mich aber nicht mehr oder nur noch Bruchstückhaft erinnern.

Zweiter Teil:

Ich begleite zwei Freundinnen zum Arzt. Schon im Foyer ist es merkwürdig, denn der Lift ist sehr klein und hat keine wirklichen Aussenwände, ist eher sowas wie ne Schachtel in die man hinein steigt und die dann am Gebäude entlang hoch fährt. Das Gefährt ist wohl nur für eine Person gedacht, aber wir bemerken das Prinzip erst, als sich das Ding in Bewegung gesetzt hat und es zu spät zum aussteigen ist. Die Mädchen kreischen, haben Angst. Ich steh am sichersten (am nächsten zur Wand) und sage sie sollen nicht nach unten schauen und sich an mir festhalten. Dann kommen wir oben an. Eine (Lift-) Türe geht auf. Situation überstanden. Wir sind uns sofort einig, für den Rückweg die Treppe zu nehmen.

Wir betreten eine bunte Praxis. An den Wänden hängen Kinderzeichnungen und auch die Fenster sind farbig dekoriert. Überall sieht man Spielzeug rumliegen. Der Arzt, ein älterer , leicht untersetzter Herr mit weissen Haaren die gegen vorne immer dünner werden, welcher schon seit Ewigkeiten der Haus – bzw. der Kinderarzt einer Freundin zu sein scheint, begrüsst uns freundlich. Er bitte uns in ein Nebenzimmer, in dem aber noch Kinder sind, welche sich ankleiden. Der Arzt entschuldigt sich, dass so viel los ist, es sei vor den Ferien, da wollen sich alle nochmal impfen und checken lassen.

Eine Kollegin weisst mich darauf hin, dass ich den kleinen Jungen kenne der sich soeben den Pulli über den Kopf gezogen hat. Ich bemerke, dass es das Kind eines Nachbarn ist. Der Junge schaut mich verängstigt an. Der Arzt sagt zu dem Jungen: „Musst doch keine Angst haben das ist doch nur die Frau ??? (Namen vergessen)“. Ich sage dem Arzt, dass wir uns schon kennen, da der kleine und seine Eltern auch zu meiner Hochzeitsfeier eingeladen war. Eine Kollegin bemerkt lächelnd, dass er vielleicht von dort noch einen kleinen Schreck mitgekriegt hat. Alle kichern.

Nachdem die Kinder gegangen sind, sagt der Arzt wir sollen uns doch mal ausziehen uns ihm „das Problem“ zeigen. Ich drehe mich zu einer der Freundinnen um und flüstere: „Steph, der ist doch Kinderarzt!“ Worauf sie mir entgegnet: „Na und, ich kenne ihn schon mein ganzes Leben, bei ihm ist ein Geheimnis sicher!“

Ich zeige ihm einen Ausschlag, denn ich auf der rechten bzw. linken Seite des Dekolletés habe.(Einmal sehe ich die Szene wie er mich untersucht von aussen als wäre ich eine dritte Person, da ist der Ausschlag von mir aus gesehen links und einmal bin ich in der Situation, dort ist der Ausschlag von mir aus gesehen, rechts) Der Arzt brummt nur, mit einem angedeuteten Grinsen „Aha..hmmm….“

Während er die anderen zwei untersucht, stehe ich ans Fenster und sehe raus. Auf einmal sehe ich wie jemand bewusstlos am Boden liegt. Noch bevor ich das jemandem mitteilen kann oder den Gedanken „da muss jemand umgekippt sein“ fertig denken kann, sehe ich auch schon 3, 4 andere Leute am Boden liegen. Ich schreie: „Leute! Leute, seht euch das mal an!“ Da liegen Menschen auf der Strasse, es werden immer mehr! Ich denke sofort an einem Amoklauf, kann jedoch niemanden der dieses Attentat verübt (haben soll) ausfindig machen. Der Arzt sagt wir sollten alle auf den Boden liegen. Er macht das Radio an. Im Radio melden Sie, dass im ganzen Land plötzlich Menschen ohne ersichtlichen Grund ohnmächtig würden. Es konnten noch keine Zusammenhänge rausgefunden werden. Der Katastrophenalarm wird ausgerufen.

Das Gebäude füllt sich auf einmal mit beissendem Rauch! Der Arzt schreit:“Raus! Alle sofort raus hier! Hier ist es nicht mehr sicher!!!“

Der Strom fällt aus. Wir sind im Foyer, da jemand die Storen runtergelassen hat (wahrscheinlich aus Angst vor einem Amoklauf) ist es dunkel. Man kann nur noch Umrisse erkennen. Auf einmal wir d mir schwindlig und ich merke wie ich auf dem rechten Auge nichts mehr sehe. Ich habe Angst auch ohnmächtig zu werden und kämpfe dagegen an. In dem Moment schreit eine Freundin (es ist nur noch eine da): „Carina, ich sehe auf einem Auge nichts mehr, ich bin blind?“ Ich sage: „Ich auch, aber wir dürfen jetzt nicht stehen bleiben, hast du gehört – auf keinen Fall stehen bleiben!“ Sie sagt heulend: „Bei mir ist es das rechte Auge.“ Ich antworte: „Bei mir auch!“

Wir schaffen es das Gebäude zu verlassen. Nach kurzer Zeit sehe ich wieder auf beiden Augen. Draussen herrschen kriegsähnliche Zustände. Menschen sind in Panik und stolpern über diejenigen die Ohnmächtig am Boden liegen. Es hat eine Menge Autounfälle gegeben. Ich sehe wie die Hilfskräfte versuchen durch das Chaos zu kommen, doch auch die Sanitäter fallen in Ohnmacht.

Meine Freundin packt mich und fragt:“Was ist hier los, was ist hier bloss los?“

Ich nehme sie an die Hand uns sage ihr, dass sie auf keinen Fall mein Hand loslassen darf. Dann versuche ich Richtung Stadtzentrum zu gelangen. Dabei laufen wir einem Bekannten und seinem Bruder über den Weg. Sie sehen verheult, gestresst und verärgert aus. Der ältere Bruder hat ein blaues Auge. Ich sage der Freundin, dass wir ihnen nachlaufen werden. Und begründe, dass – auch wenn die Typen ein suspektes Umfeld haben – die mir lieber sind, mit ihrem Waffenfetisch als irgendein unberechenbarer Mob, der in Panik verfallen zu allem bereit ist.

Dann wache ich auf.

Ich frage mich nach einiger Überlegung des Traumes: Im Traum war ich ja (frisch) verheiratet, warum hat mein Mann in diesem Traum keine wirkliche Rolle gespielt? Und was steckt dahinter

Montag, 17. Oktober 2011

Schwarzes Loch

Ich sitze in einem Büro mit einer (auch in der realen Welt existierenden) Kollegin. Mir ist ein wenig schummerig vor den Augen, weil mein Kreislauf etwas geschwächt ist. Ich greife zum Telefon und möchte jemanden holen, der mich ablöst. Auf einmal erhalte ich einen elektrischen Schlag. Auf dem Display des Telefons steht in blinkenden Buchstaben „Alarm“ geschrieben. Meine Kollegin reist mir das Telefon aus den Händen und sagt: „Oh je, eine Reanimationsmassnahme. Du hattest einen Herzinfarkt!“ Ich probiere ihr klar zu machen, dass ich keinen Herzinfarkt hatte, sondern das Telefon eine Fehlfunktion. Ich verlasse den Raum, denn ich weiss, dass dies eine Kündigung zur Folge haben wird. Schwache und kranke Mitarbeiter werden nicht geduldet.
Ich bin auf einmal in einem Raum. Ich weiss dass ich – aufgrund der vorsehenden Kündigung – etwas Verbotenes tue. Vor mir steht ein komplexer Apparat. Ich gebe irgendwelche Daten (Raum-Zeitkoordinaten, Hitze, Biometrische Eckdaten etc.) ein. Dann werde ich gescannt (blauer breiter Strahl) danach fängt ein Laser an meinen Körper (auf subatomarer Ebne) zu zersetzen. Ich weiss, dass diese Prozedur nicht weh machen sollte, dennoch spüre ich einen Schmerz (besonders bei den Knien) Ich weiss, dass das ganze hochexperimentell ist und offiziell noch nie an einem Menschen ausprobiert wurde. Ich weiss auch, dass Subjekte, mit denen man das schon gemacht hat, verschwunden und (offiziell) nie mehr aufgetaucht sind.

Ich höre wie eine weiblich Stimme sagt:Raum ist dekontaminiert, Proxy ist geladen, Brücke wird geöffnet!“

Ich sehe wie sich vor mir der Raum zu krümmen beginnt. Die Zeit scheint langsamer zu verlaufen und aus ihrer linearen Bahn geworfen zu sein. Vor mir öffnet sich ein schwarzes Loch, welches durch ein elektronisches Feld kontrolliert wird. Das Feld erweitert sich und ich werde in das Loch hinein gezogen.

Auf einmal ist alles still. Es herrscht absolute Ruhe und Dunkelheit. Irgendwie fällt alles von mir ab. Und dann – sehr schwer zu beschreiben was ich geträumt habe- existiere ich für einen Augenblick nicht mehr!

Auf einmal plumpse ich irgendwo in einer Lagerhalle. Ich bin nackt und mein Körper ist von einer Art Schleim umgeben. Ich versuche aus der Lagerhalle zu entkommen und gerate dabei in einem Raum voller asiatisch aussehenden Arbeiterinnen. Sie tragen gelbe Schutzkleidung und sitzen an grossen Tischen, an denen sie etwas montieren.

Als ich den Raum betrete, scheinen sie erschrocken zu sein. Ihr Chef kommt zu mir, schreit mich an und buxiert mich in sein Büro. Er gibt mir eine Decke und sagt ich solle sitzen bleiben. Ich finde das sehr nett. Dann geht er zum telefonieren raus. Arbeiterinnen erhaschen sich durch die leicht geöffnete Türe einen Blick auf mich. Eine von ihnen sagt „Oh, schon wieder!“

Ich möchte nur noch den Schleim loswerden, Kleidung finden und flüchten…